Kurze Geschichte von Alghero

Die ersten Einwohner im nordwestlichen Teil Sardiniens kamen in Zeiten des Neolithikum/Jungsteinzeit. Die erste neolithische Zuwanderung in Sardinien fand womöglich Zuflucht in der grünen Grotte, in der man Spuren von menschlichen Leben gefunden hatte.

Das Jahr 1102 ist das Datum in dem die Gründung des ersten Dorfes von S´Alighera oder L´Alighiera durch die genuesische Familie Doria. Was in der Epoche noch als Dorf galt, hat sich ständig erweitert sowohl kommerziell und folglich wirtschaftlich.

Sardinien wirkte an der aragonesischen Eroberung mit und vor allem Alghero, das durch seine geografische Lage , als Haupthafen, für die Einwanderer aus Spanien und den Balearen den Zugang bot.

Die Stadt wird 1354 offiziell zur katalanischen Festung, durch die Eroberung der Stadt von Pietro der III. Der förmliche, der die Urbevölkerung mit Katalanen ersetzt hatte, die er mit den gewährten Privilegien von der Aragonesischen Krone angelockte. Somit dauerte die katalanisch-aragonesische Eroberung 4 Jahrhunderte, die sich im Baustil der Kirchen, den engen Gassen, in den Gebäuden im Befestigungssystems und natürlich in der vermachten Sprache widerspiegelt.

1714 geht Alghero in die Hände der Savoyen, die Stadt verlor als militärische Festung dadurch immer mehr an Charakter. Ab dem 18. Jahrhundert jedoch, wird der Korallenfang immer bedeutender vor allem bei den großen Familien aus Ligurien und der Nähe von Neapel, viele von den Familien ziehen nach Alghero, dies macht sich sowohl wirtschaftlich als auch gesellschaftlich bemerkbar. Dank des geografischen Standorts ist der Tourismus einer der Hauptsektoren für die Wirtschaft der Stadt Alghero.


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