Die Villa romana von Sant´Imbenia

Area interesse: Archäologische Stätte
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Die Reste der Villa romana von Sant´Imbenia werden im westlichen Teil der Bucht von Porto Conte aufbewahrt, von den Römern als Portus Nymphaeus (Bucht der Nymphen) bekannt.

Es ist eine typisch römische Villa für lange und luxuriöse Ferienaufenthalte und somit für eine reiche und gemächliche Person in der Epoche gebaut. Die Villa wurde von einem Verwalter geführt, der eine hohe Anzahl an Helfern leitete von denen jeder seine Aufgabe hatte: Gärtner, Fischer, Bauer etc. Die Villa liegt in einem sehr fruchtbaren Gebiet d.h. die Aufgabe lag darin aus dem fruchtbaren Gütern der Erde und des Meeres zu profitieren.

Laut Studien an den Resten zufolge, gab es 49 Unterkünfte im Komplex, das in drei Blöcke aufgebaut ist: Der Wohnteil, mit sehr fein dekoriertem Ambiente, der rustikale Teil war dem Service gewidmet und ein Teil diente als Spa.

In jedem Fall, wurde das Komplex ungefähr 100 n. Chr. mit vielen baulichen Änderungen genutzt, die auch den Grundstücksplan bis 800 n. Chr. änderte.

Von den Resten, kann man die verschiedenen Phasen der Villa nachweisen, erst die des Ruhms und Reichtums, durch künstlerische Malerei auf Wänden, Säulen und Spalten, die später aber essentiell waren um die Wände mit Tonziegel oder Sandziegel von den großen Räume in kleinere aufzuteilen. Diese Phase spiegelt sich auch in den verschiedenen architektonischen Stilen und Bautechniken wieder. Eins dieser Stile war z.B. die besondere Bauweise von Schuppen, die eine Doppelfunktion hatten, einmal als Überzug und einmal als Zisterne mit der man sehr viel Regenwasser sammeln konnte um den täglichen Bedarf innerhalb der Villa zu decken.
Das Fundmaterial während der Ausgrabung, liegt im Muesum Sanna in Sassari.


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